AlcoWarn

Alkohol-Wegfahrsperre

Kein Alkohol im Straßenverkehr

Alkohol-Wegfahrsperre

Die Alkoholwegfahrsperre oder auch „breath alcohol ignition interlock device“ (BAIID) von AlcoWarn verhindert das Starten des Fahrzeuges unter Alkoholeinfluß.

PreLock 85, die Alkohol-Wegfahrsperre von AlcoWarn

Die Alkoholwegfahrsperre besteht aus zwei Teilen: einem Handgerät mit Messanzeige und einem Steuergerät, das unter der Armaturenbrettabdeckung verbaut und in Reichweite des Fahrersitzes angebracht ist.

Der Fahrer betätigt zuerst die Zündung. Dann erfolgt beispielsweise durch einen Signalton oder ein LED-Licht am Handgerät eine Aufforderung zur Abgabe einer Atemprobe. Das Handgerät misst die Alkoholkonzentration im Atem und nach etwa fünf Sekunden wird das Ergebnis auf dem Display angezeigt.

Ist der gemessene Atemalkoholwert nicht höher als der zuvor programmierte Wert (zB ein gesetzlicher Grenzwert), aktiviert das Steuergerät den Anlasserstrom. Der Motor kann nun gestartet werden.

Ist die ausgeatmete Alkoholkonzentration jedoch zu hoch, blockiert das Steuergerät den Anlasser und verhindert damit die Startfunktion des Motors.

Funktionsweise einer Alkohol-Wegfahrsperre

Der Ablauf bei der Nutzung einer Alkolwegfahrsperre von AlcoWarn gestaltet sich recht einfach:

  • Der Fahrer dreht den Zündschlüssel zum Starten um.
  • Die zwingende Abgabe eines Alkoholtests wird angezeigt.
  • Durch ein Mundstück (aus hygienischen Gründen austauschbar) am Handgerät gibt der Fahrer eine Atemprobe ab.
  • Nach ca. 5 Sekunden wird das Ergebnis des Atemalkoholgehaltes auf dem Display des Handgerätes angezeigt.
  • Nur wenn die vorher eingegebenen Grenzwerte nicht überschritten werden, ist die Zündung freigeschaltet.
  • Einer alkolfreien und damit sicheren Fahrt im Straßenverkehr steht damit nichts mehr im Wege.

Eine Alkoholwegfahrsperre, auch Ignition Interlock Device, Alkolock oder Alkohol-Interlock genannt, kombiniert einen Alkoholtester mit einer Wegfahrsperre. Durch einen Atemalkoholtest vor dem Motorstart wird der Fahrer, welcher unter Alkoholeinfluss steht, daran gehindert, den Fahrzeugmotor zu starten.

Eine Alkoholwegfahrsperre schützt somit andere Verkehrsteilnehmer vor einen möglichen Unfall mit Alkohol am Steuer. Mit Alkohol-Interlock-Geräten kann man vorbeugen.

Die Alkoholwegfahrsperre von Alcolock ist eine Kombination aus einem Handmessgerät, welches in Reichweite des Fahrers angebracht wird und einer Steuereinheit, die meist unterhalb der Armaturenabdeckung eingebaut ist.

Über ein Mundstück gibt der Fahrer seine Atemprobe an das Handgerät ab. Das integrierte Atemalkoholmessgerät misst den Alkoholgehalt der Atemprobe. Jede abgegebene Atemprobe oder auch Abbruch werden gespeichert. Wird bei einem Test des Atemalkoholgehaltes festgestellt, dass ein hinterlegter Grenzwert überschritten wurde, ist die Zündung des Kraftfahrzeuges blockiert.

Nur eine positiver Atemprobe kann die Zündung des Fahrzeuges frei schalten. Beide Bauteile bilden eine verlässliche Einheit, mit der ein Fahren im Straßenverkehr von Betrunkenen unterbunden werden soll.

Es handelt sich bei Alkohol Interlocks und Alkoholwegfahrsperren um die selben Systeme. Es wurden lediglich die Begrifflichkeiten für ein Alkoholmessgerät kombiniert mit einer Wegfahrsperre unterschiedlich dargestellt.

In der Unfallforschung und damit auch in Gesetzestexten hat sich der englische Begriff „Alcohol Interlock“ etabliert, welcher ins Deutsche mit „Alkohol Interlock“ übersetzt wurde.

Der sachlich korrekte deutsche Begriff lautet jedoch „Alkoholwegfahrsperre“.

Ein Alkohol-Zündschlosssperre besteht aus zwei wichtigen Komponenten:

Einem Handgerät als Atemalkoholmessgerät mit der integrierten Alkoholmesstechnik, einem Steuergerät mit einem zusätzlichen Datenspeicher und der Verriegelungstechnik, um den Motorstart zu verhindern.

Manche Wegfahrsperren haben ein zusätzliches externes Relais, welches angesteuert wird und den Motorstart verhindert.

In das Handgerät wird aus hygienischen Gründen ein Mundstück eingesetzt, durch welches die Atemprobe abgegeben wird.
Je nach Gerätetyp wird jeder Vorgang im Datenspeicher des Handgerätes oder im Speicher der Haupteinheit aufgezeichnet, so dass diese später ausgewertet werden können.

Zunächst dreht der Fahrer den Zündschlüssel so, dass die Zündung vom Fahrzeug aktiviert wird. Das Handgerät zeigt an, dass es betriebsbereit ist und es wird die zwingende Abgabe eines Atemalkoholtestes angezeigt.

Der Fahrer gibt nun über ein Mundstück am Handgerät eine Atemprobe ab, genauso, wie es mit den Schnelltestgeräten der Polizei funktioniert.

Nach ungefähr 5 Sekunden wird ein eventuell vorhandener Atemalkoholgehalt angezeigt. Wenn dieser den gesetzlichen (im System voreingestellten) Höchstwert überschreitet, ist die Zündung blockiert. So soll das Führen eines KFZ unter Alkoholeinfluss verhindert werden.

Fehler der Autofahrer sind nach wie vor die häufigste Unfallursache im Straßenverkehr. Neben nicht angepasster Geschwindigkeit, riskanten Überholmanövern und Missachtung der Vorfahrt sind viele Unfälle auch auf das Fahren unter Alkoholeinfluss zurückzuführen. Der Einsatz von sogenannten Alkohol-Interlocks kann hier Abhilfe schaffen.

Die Zahlen der Unfallforschung zeigen, dass Alkohol im Straßenverkehr immer noch eine große Gefahrenquelle darstellen.

Eine Möglichkeit, dieser Unfallgefahr entgegenzuwirken, ist neben vielen anderen Maßnahmen, wie Medienkampagnen gegen Alkohol am Steuer und einer Null Promille Regelung. Dazu gehört im Besonderen der Einsatz von Alkohol-Interlocks.

Die Kalibrierungs-Intervalle für Alkoholwegfahrsperren werden durch gesetzliche Rahmenbedingungen vorgegeben. Aktuell muss alle 12 Monate eine Kalibrierung vorgenommen werden.

Die Alkoholmesseinheiten in den Handgeräten von Alkoholwegfahrsperren sind hoch entwickelte und sehr genau messende Messinstrumente.

Damit diese verlässliche Messwerte bei jeder Atemprobe ermitteln können, müssen die Einheiten regelmäßig gereinigt und auf deren Messgenauigkeit überprüft werden. Da die Messergebnisse auch gesetzliche Rahmenbedingungen erfüllen müssen und zum Teil auch auf Grund gerichtlicher Anordnungen zum Einsatz kommen können, ist eine regelmäßige Überprüfung und Wartung der Messeinheiten unabdingbar.

Achten Sie vor der Atemprobe darauf, dass Sie mindestens 10 Minuten vorher nichts gegessen oder getrunken haben. Spülen Sie optimalerweise den Mund und Rachen mit Wasser, so dass der Atem frei von anderen Partikeln aus dem Mund und Rachen ist.

Essen Sie mindestens 30 Minuten vor der Atemprobe keine scharfen oder mentholhaltigen Bonbons, auch keine Lebensmittel mit Alkoholanteil, wie z.B. Pralinen mit Alkoholfüllung.

Benutzen Sie keine Desinfektionsmittel, Scheibenwaschmittel oder Enteiserspray direkt vor der Atemprobe, da diese Alkoholpartikel in die Umgebungsluft und damit in die Atemluft frei setzen können.

Atmen Sie gleichmäßig und ruhig in das Mundstück sobald die Handeinheit Sie zur Atemprobe auffordert.

Bei der Messung von Alkohol im Atem handelt es sich um sehr kleine und sehr geringe Partikel von Alkohol in der Atemluft.

Es können bereits 0,01 Promille Alkoholgehalt gemessen werden, was nur wenige Partikel in der Atemluft entsprechen.
Somit können dem Alkohol ähnliche Stoffe oder sich ähnlich verhaltende Stoffe in der Luft auch negativ auf des Testergebnis auswirken, wie z.B. alkoholhaltiger Scheibenreiniger, welcher durch die Lüftung ins Fahrzeug dringen kann.

Dufterfrischer im Fahrzeug, Desinfektionsmittel auf den Händen oder zur Flächendesinfektion verwendetes Mittel im Fahrzeug, sowie frisch aufgetragenes Parfum, gehören ebenso dazu. Scharfe Lutschbonbon wie z.B. Fischerman´s Friend oder Menthol-Bonbons, sowie Mundwasser können den Atemtest ebenfalls negativ beeinflussen.

Bereits winzige Partikel von Alkohol oder alkoholähnlichen Stoffen in der Luft im Innenraum des Fahrzeuges können die Atemprobe negativ beeinflussen. Dazu gehören auch:

  • Desinfektionsmittel auf den Händen, Kleidung oder Fahrzeugoberflächen
  • Scheibenreiniger mit Alkohol, welcher nach dem Versprühen durch die Lüftung ins Fahrzeuginnere dringt
  • Dufterfrischer welche im Fahrzeug versprüht wurden
  • Frisch oder ausgiebig aufgetragenes Parfüm
  • Ein stark alkoholisierter Mitfahrer

Lüften Sie den Fahrzeuginnenraum mehrere Minuten ausgiebig und führen Sie die nächste Atemprobe bei geöffneten Fenster oder Türen durch.

Scharfe Lutschbonbon, wie z.B. Menthol Bonbons oder Fischerman´s Friend oder auch eine Praline mit Alkoholinhalt kann ebenfalls zu einer verfälschten Atemprobe führen. Spülen Sie den Mund mehrfach und ausgiebig mit Wasser, bis der Atem wieder frei von jeglichen genannten Stoffen ist.

In Europa zugelassene Atemalkohol-Wegfahrsperren erkennen ob es sich um eine menschliche Atemprobe handelt oder ob der Luftstrom durch andere mechanische Luftströme abgegeben wird.

Menschliche Atemproben haben gut messbare Atemverläufe und sind damit auch eindeutig als menschliche Atemprobe identifizierbar. Andere Luftströme, welche als fiktive Atemprobe in das Messgerät abgegeben werden, können sehr einfach als Manipulation erkannt werden.

Eine erkannte Manipulation wird von der Haupteinheit dokumentiert und kann später bei der Auswertung der Gerätedaten als Manipulationsversuch ausgewiesen werden.

Gerade bei gesetzlich angeordneten Alkohol-Wegfahrsperren können mehrere registrierte Manipulationsversuche zu einer Erweiterung der Anordnung führen.

Somit ist dringend davon abzuraten, dies auch nur zum Spaß auszuprobieren!

Alkoholwegfahrsperren sind hygienisch unproblematisch, da jeder Fahrer sein eigenes austauschbares Mundstück verwendet.

Die Mundstücke können kostengünstig nachgekauft werden, sie werden auch als Einwegmundstücke ausgewiesen. Aus Nachhaltigkeitsgründen ist es jedoch ratsam, ein verwendetes Mundstück mehrfach zu benutzen und es regelmäßig mit heißem Wasser auszuspülen.

Sobald ein Mundstück Verschmutzungen aufweist sollte dieses umgehend durch ein neues Mundstück ausgetauscht werden.

Die Marke Prelock setzt sich zusammen aus „Pre“ des englischen Begriffes „preventive“ (im Deutschen: präventiv, vorbeugend) und dem englischen Wort „lock“ (im Deutschen: für Schloss oder Sperrvorrichtung).

Somit lautet die sinnhafte Übersetzung für PreLock = Vorbeugende Verriegelung – durch einen Atemalkoholtest.

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