Eine Alkohol-Wegfahrsperre funktioniert durch die Messung des Alkoholgehalts in der Atemluft des Fahrers. Das Gerät besteht in der Regel aus einer Vorrichtung, die im Fahrzeug installiert ist, und einem Mundstück, das der Fahrer verwenden muss.

Hier ist der typische Ablauf:

  1. Atemprobe: Der Fahrer pustet in das Mundstück, um eine Atemprobe abzugeben. Die Atemluft enthält winzige Partikel von Alkohol, die gemessen werden können.
  2. Alkoholerfassung: Das Gerät erfasst den Alkoholgehalt in der Atemprobe. Dafür wird meist eine elektrochemische Reaktion verwendet, bei der elektrische Signale erzeugt werden, die proportional zum Alkoholgehalt sind.
  3. Alkoholmessung: Die gemessenen Signale werden in eine Alkoholkonzentration umgerechnet und mit einem vordefinierten Grenzwert verglichen. Dieser Grenzwert ist üblicherweise gesetzlich festgelegt und kann je nach Land oder Region variieren.
  4. Startvorgang: Wenn der gemessene Alkoholgehalt unterhalb des Grenzwerts liegt, kann das Fahrzeug gestartet werden. Ist der Wert jedoch höher, wird das Fahrzeug gesperrt und kann nicht gestartet werden.

Zusätzlich können Alkohol-Wegfahrsperren auch während der Fahrt gelegentlich zusätzliche Atemproben anfordern, um sicherzustellen, dass der Fahrer während der Fahrt nicht getrunken hat.

Alkohol-Wegfahrsperren können umgangen werden. Daher ist es wichtig, dass sie regelmäßig gewartet und überwacht werden, um ihre ordnungsgemäße Funktion zu gewährleisten.

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